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Verunsicherung als Programm:
mongk - Einfach guter Songwriter-Rock


"Da wachsch uf am Morge mit der beunruhigende Erkenntnis, es Arschloch z sy..." Nein, das ist nicht der Anfang eines neuen Mundartromans, sondern Einstieg in einen der zwölf MONGK-Songs des Albums "L.A. in Hollywood" - und die Verunsicherung ist Programm: MONGK entwirft in ihren Texten jeweils mit wenigen Strichen filmreife Welten, in denen es sich der Zuhörer nicht zu bequem machen sollte.

Hinter jeder Zeile lauert eine unerwartete Wendung, sei es hin zum Abgrund oder auch mal ins überraschende Happyend - Egal ob die Band einen Bergsteiger auf dem Gipfel des Everest wohlig erfrieren lässt, schweiztümelnde Grantler im vermeintlichen Regionalzug nach Amsterdam verfrachtet, oder eine frustriert neugierige Forelle auf Anglersuche schickt, gegen den Strich gebürstet sind die Szenarien der Songs allesamt. Doch so doppelbödig die Stories daher kommen mögen, so unverblümt direkt gehen die Kompositionen ans Werk und ins Ohr.

So kommt MONGK auf ihrem Debütalbum beileibe nicht bloss als neu gesprossene Berner Mundartrockband daher, die sich die ersten Hörner abstossen will - was allerdings nicht erstaunt, wenn man die Protagonisten beim Namen nennt:
Dänu Brüggemann, Songschreiber und Interpret seit einem Vierteljahrhundert, sowie das Rhythmusduo Ueli und Pesche Enderli (Beide zur Zeit in der Polo Hofer-Band).
Mit MONGK schliessen sich die langjährigen Studio-Weggefährten nun zur veritablen Rockband zusammen und erfüllen sich damit einen Bubentraum.

Die superbe Produktion unter der Federführung von Pesche Enderli ist denn auch kein Schnellschuss: Minuziös wurde an den Songs getüftelt und geschraubt, gemeinsam und mit diversen Gastmusikern wurde in vielen Entwicklungsschritten an den Arrangements gefeilt, bis der Sound stimmte.

Wer den langen Weg von Leadsänger Dänu Brüggemann kennt, weiss vor allem, dass er ein begnadeter Texter ist. Dieses Talent hat er u.a. Mundartrock-Ladies wie Nora Zoom, Natacha oder Sina ("Romeo und Julia", "Häx oder Heilig") zur Verfügung gestellt. Ebenso aber auch Produktionen im Theaterbereich. So hat er beispielsweise für das Theater Ittigen das Stück "SünneliBlues" über die Berner Blueslegende Chlöisu Friedli geschrieben, die er auch gleich als Hauptdarsteller verkörperte, und erntete dafür begeisterte Kritiken. "Chlöisu war ja Bluespianist. Über diese Figur habe ich, der Gitarrist, wieder vermehrt zurück zu den Tasten gefunden, was den Sound von MONGK entscheidend geprägt hat." Das Keyboard war für ihn, der "Tästeler" wie Elton John oder Billy Joel als seine Jugendhelden bezeichnet, familienintern bis dahin durch den älteren Bruder "besetzt" - Polos langjähriger Wegbegleiter Hape Brüggemann lässt grüssen.

Trotz seiner noch so hoch gelobten Textarbeit hat sich Dänu Brüggemann seit jeher vor allem als Musiker verstanden. Musik ist seine Priorität, für die sein Herzblut fliesst. Selbstredend auch bei den vorwiegend an den Tasten entstandenen MONGK-Kompositionen. "Bei mir steht üblicherweise die Musik, Riff und Melodie, am Anfang. Ihr stelle ich dann den Text zur Seite. Dieser soll integraler Teil der Musik sein. Guter Text ist für mich in erster Linie Klang, wirkt wie ein Instrument und treibt den Song rhythmisch voran. Die Message ist dabei zweitrangig - aber wenn man schon eine bringen will, dann sollte sie auch klug sein!" erklärt Brüggemann schlitzohrig.

In MONGK finden drei gestandene Figuren der Berner Musikszene zusammen und offerieren mit ihrem Debütalbum einfach erst mal guten Songwriter-Rock. Ironisch sentimentale Texte voller lebensfrohem Pessimismus. Mit feinen Zwischentönen und überraschenden Wendungen. Musik für Erwachsene, die nicht dem Mainstream folgt. Aber sich mit jedem neuen Hinhören weiter öffnet und rasch einmal Ohrwurmqualität aufweist. Weil auch, oder erst recht, gebrochene Geschichten wunderschön nachklingen können.


"Als Dinosaurier der Szene weiss Brüggemann, der bei Mongk von den Brüdern Pesche und Ueli Enderli assistiert wird, genau was er kann. Der süffige im Blues verankerte Rock gibt der auch in der Mönchskutte noch schillernden Figur die Unterlage, die diese Stimme braucht, um so richtig vom Fell zu ziehen."
(trespasse.ch)

Credits "L.A. in Hollywood":

Songs: Dänu Brüggemann
(ausser Musik "2 Schritt zrügg": Krizz/Brüggemann)
Arrangements & Produktion: Pesche Enderli & mongk

mongk:
Dänu Brüggemann: Voc., Tasten, Ak.Git.
Pesche Enderli:
Bass
Ueli Enderli:
Drums

Gastmusiker:
Pat Berns: Back.Voc.
Mario Capitanio: E.-Git.
Cheese: E- und Ak.Git auf "Dr Tag", "Wirf e Stei"
Hape Brüggemann: Hammond auf "Trueber"

Fotos: Eve Kohler
Montage & Layout: Dänu Brüggemann

mongk 2013

 

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